Best places in Miami

My first time in Miami

Für mich ging es dieses Jahr das erste mal nach Miami und somit auch das erste Mal überhaupt in die USA. Ende des Sommers habe ich wie immer festgestellt, dass die sonnige Jahreszeit doch mal wieder viel zu schnell vorbei gegangen ist und ich doch unbedingt nochmal in die Sonne will. Meiner Kollegen ging es genauso und wir waren auch schon öfters zusammen im Urlaub. Also haben wir nach einem geeigneten Ziel gesucht. Uns war es eigentlich echt egal wohin es geht, wichtig war nur Strand, Stadt und gaaaaanz viel Sonne. Nachdem wir uns erst für Mexiko entschieden hatten und die Flüge als wir dann buchen wollten auf einmal doppelt so teuer waren entschieden wir uns nach erneuter Suche dann doch für Miami.

Meine Sommersachen waren schon in Kisten verpackt und ich habe mich riesig gefreut sie wieder raus zu holen. Ich bin echt ein absoluter Sommermensch. Unser Hotel für Miami haben wir bei Trivago gefunden und den Flug wie eigentlich immer bei Skyscanner. Ich buche ja seit Jahren keine Pauschalreisen mehr vergleiche aber doch noch immer die Preise bevor ich buche. Meistens bekommt man bessere Preise wenn man Hotel und Flug separat bucht und kann sich die Flugzeiten aussuchen wie man sie haben möchte. Wir sind mit Lufthansa mit einem kurzen Zwischenstopp geflogen und haben circa 440 € für den Flug pro Person und ich glaube circa 400 $ pro Person für das Hotel bezahlt.

Unser Hotel in Miami

Unser Hotel dort hieß Albion Hotel und liegt direkt in South Beach nur circa 5 Minuten zu Fuß von dem Ocean Drive und dem Strand entfernt. Für South Beach fand ich den Preis auch wirklich total in Ordnung. Wenn man nicht viel erwartet ist das Hotel auch in Ordnung. Das Bett war bequem jedoch waren die Mitarbeiter nicht besonders freundlich und es war auch etwas in die Jahre gekommen. Das schönste war noch die Lobby. Man kann dort für 12 $ frühstücken was ich euch aber nicht empfehlen würde. Auf den Fluren riecht es nach einem süßlichen Duft der dort offensichtlich regelmäßig versprüht wird. Der hat mich an ein Einhorn das ich als Kind hatte erinnert. Das hatte auch so gerochen. 

Miami
Pool im Hotel
Miami
Badezimmer
Miami
Zimmer
Miami
Lobby

Bigbus Tour und die Wynwood Walls

Wir hatten schon online von zuhause die Bigbus Stadtrundfahrt gebucht da wir unbedingt am ersten tag direkt einen kleinen Überblick über die Stadt haben wollten und eh total kaputt waren, Jetlag und so, so dass einfach im Bus sitzen und ein bisschen gucken genau das richtige war. Das Ticket gab es im Internet für 2 Tage anstatt für einen, und dann noch zum haben Preis für circa 60€. Wir haben erstmal den halben Tag am Strand verbracht und haben uns dann in den Bus gesetzt. Eine Pizza gab es an einer Station auch noch gratis dazu und die hat sogar echt gut geschmeckt. Am coolsten fand ich bei der Bustour Wynwood.

In dem Viertel gibt es auch die berühmten Wynwood Walls vor denen wahrscheinlich schon tausende Fotos für Instagram gemacht haben. Ich natürlich auch:-) Wir sind also am zweiten Tag nochmals gezielt nach Wynwood gefahren. Natürlich gratis mit dem Bigbus;-) Die Wynwood Walls sind schon ganz cool aber es ist wirklich nicht besonders groß. Aber das ganze Viertel ist total bunt. Alle Wände sind besprüht und sogar der Boden ist mit coolen Sprüchen bemalt. Also einfach mal ein bisschen durch die Straßen laufen. Dort gibt es echt viel zu entdecken. Super schöne kleine Boutiquen, Bars, Cafes Restaurant usw. Essen könnt ihr dort auch relativ günstig. Also ich meine im Gegensatz zu South Beach;-)

Miami
Wynwood
Miami
Wynwood
Miami
Wynwood
Miami
Wynwood
Miami
Wynwood

Ocean Drive

Entgegen aller Empfehlungen haben wir uns trotzdem total touri mäßig einen riesigen Cocktail am Ocean Drive gegönnt. Als wir dort waren war gerade Happy Hour wobei ich mir nicht sicher bin ob die das nicht immer erzählen. Egal, 2 Riesen Cocktails 35 $ ist für Miami eigentlich sogar noch echt günstig. Es war qualitativ guter Alkohol dort drin also kein Fusel und ich fand den Cocktail auch echt sehr lecker. Einen Shot gab es noch gratis dazu und somit waren wir um 18:30 schon betrunken. Ein Cocktail hat also wirklich gereicht. Auf dem Ocean Drive fahren natürlich alle mit Ihren dicken Autos lang um ein bisschen zu protzen. Ist halt in Miami irgendwie normal dass man scheinbar immer zeigen muss was man so alles tolles hat:-) Danach ging es noch zu Five Guys zum essen und danach noch kurz in die Hotelbar. Dort bekamen wir ein paar Tipps in welche Clubs man so gehen sollte. Allerdings gingen wir den Abend dann doch lieber erstmal schlafen;-) 

Miami
Ocean Drive

Ocean Drive

Miami Beach

Ocean Drive Miami USA

Ocean Drive Outfit Summerlook

Where to eat

Essen und trinken in Miami ist leider extrem teuer. Vor allem wenn man sich gesund ernähren möchte ist es echt eine Katastrophe. Wir haben am ersten Abend für einen Teller Pasta den hier uns geteilt haben, 2 Aperol und 1 Wasser 73 $ bezahlt. Am nächsten morgen sind wir zum Bäcker und ein Croissant sollte dann auch mal 4 $ kosten. Wir waren dann also oft Burger essen bei Five Guys oder shake shack. Die Burger haben dort wirklich super lecker geschmeckt und der Preis war in Ordnung. Frühstück haben wir uns meistens in der Rosetta Bakery geholt und dann früh morgens am Strand gegessen. Daran könnte ich mich ja gewöhnen. Ein bisschen nervig sind die Möwen allerdings. 

Wo es auch super leckere Sachen gibt ist bei der Aroma Espresso Bar. Dort kann man frühstücken aber auch den ganzen Tag leckere und auch gesunde Sachen zu fairen Preisen essen. Ich kann euch das Avocado Toast empfehlen. Ganz Blogger like haha;-) Als wir im Sawgress Mills Outlet waren haben wir beim Panda Express gegessen. Dort gibt es asiatische Gerichte zu guten Preisen. Und super lecker war es auch. In Wynwood waren wir bei Freshii. Wie der Name schon vermuten lässt gibt es dort auch kein Fast Food sondern gesunde Sachen wie z.B. Bowls mit Reisnudeln und Gemüse.

Also verhungern muss man in Miami nicht aber man sollte vorher ein bisschen schauen. Jedoch hat es mich etwas genervt, dass es ja in den USA offenbar üblich ist zu essen und zu trinken und das ganze möglichst schnell zu erledigen, super viel Geld dafür zu bezahlen und dann noch eine Menge Trinkgeld zu lassen. Schon bevor wir überhaupt halbwegs ausgetrunken hatten wurden wir von den Kellnern gefragt ob wir noch was bestellen möchten und uns wurde dann auch sofort die Rechnung gebracht. Es wurde dann auch erwartet, dass man schnell aufsteht und geht damit die nächsten Gäste Platz haben und der Tisch wieder Geld einbringt. Gerade im Urlaub habe ich auf so was eigentlich keine Lust:-(

Miami
Frühstücksgäste
Miami
Avocadotoast in der Aroma Espresso Bar
Miami
Freshii Wynwood

Black Friday

OMG, die Amis haben echt eine Macke was den Black Friday angeht… Wir waren am Black Friday in dem Sawgress Mills Outlets und es war echt übertrieben voll dort. Die Amis hatten alle riesige Koffer dabei in denen Sie alles verstauten was sie nicht tragen konnten. Zwischendurch wurden die Tüten dann auch immer zum Auto gebracht. Es gäbe allerdings nur in einigen Läden dicke Rabatte. Z.b. bei Guess, Coach und Levis. Dort war es dann auch entsprechend voll. Bei den meisten Shops gab es keine Sonderrabatte zum Black Friday. Bei den richtigen Designermarken gab es das z.B. gar nicht. Ich habe mir in 12 Stunden lediglich eine Levis Jeansjacke und eine kaputte Tasche gekauft. Ich war nach den 12 Stunden völlig am Ende:-) Ich muss sagen, dass es sich für mich echt nicht gelohnt hat und es mir auch einfach zu anstrengend war. Es gab ab Mittwoch bei vielen Shops in der Stadt auch schon super Rabatte die man definitiv auch schon wahrnehmen sollte. Es wird dann am Freitag nicht mehr viel günstiger, nur eben viel voller. 

So ihr lieben das war es erstmal zu Miami:-) In meinem zweiten Teil wird es um Key West, Ausgehen in Miami und meine kleine Pechsträhne gehen die mich den Urlaub irgendwie begleitet hat.

Bis bald

Eure Marina

 

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10 comments

  1. Wow Marina, was für eine Reise und Bildermagie<3 ich würde so gerne mit dir tauschen und dieses Reiseziel steht definitiv auch noch auf meinem Plan 🙂 so tolle Fotokulissen der Hammer Lg Tatjana

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